Taschendiebstahl ist ein ständiges Problem in Supermärkten, besonders ältere Menschen sind gefährdet. Die Polizei warnt vor Diebstählen und gibt Tipps zur Prävention.
Supermärkte in Lippe gefährdet durch Taschendiebstahl

Lippe (ost)
Jeden Tag bieten sich Taschendieben neue Gelegenheiten, um unvorsichtige Bürgerinnen und Bürger zu bestehlen. Besonders die Supermärkte in Lippe sind fast täglich Schauplätze für Taschendiebstähle – ältere Menschen sind hier beim Einkaufen besonders gefährdet. Die hektische Atmosphäre, Ablenkungen und unbeaufsichtigte Taschen machen Supermärkte zu einem Paradies für Taschendiebe. Die Diebe haben es nicht nur auf Bargeld abgesehen, sondern auch auf Geld- oder Debitkarten aus den Geldbörsen, um im Anschluss fremde Konten zu plündern.
Die Polizei warnt erneut vor Taschendiebstahl – egal ob beim Einkaufen oder bei Besuchen von Frühlingsveranstaltungen mit vielen Menschen: Bleiben Sie immer wachsam und behalten Sie Ihre Umgebung sowie Ihre persönlichen Wertgegenstände im Auge. Lassen Sie niemals Ihre Tasche oder Ihren Rucksack unbeaufsichtigt. Tragen Sie so wenig Bargeld oder teure Gegenstände wie möglich bei sich. Eine Tasche mit Reißverschlüssen und Innenfächern kann es Dieben erschweren, an Ihre Wertsachen zu gelangen. Geben Sie beim Bezahlen Ihre PIN immer verdeckt ein und bewahren Sie sie niemals zusammen mit Ihrer Bankkarte auf.
Falls Sie feststellen, dass Ihre Geldbörse fehlt, sperren Sie sofort Ihre EC-Karten über die Nummer 116116 und informieren Sie die Polizei.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Taschendiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Taschendiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 37.321 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2023 bereits 39.519 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1.980 auf 2.725. Die Anzahl der Verdächtigen sank leicht von 1.633 auf 1.897. Von den Verdächtigen waren 1.284 nicht-deutsche Staatsbürger. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region mit den meisten gemeldeten Taschendiebstählen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 39.519 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 37.321 | 39.519 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.980 | 2.725 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.633 | 1.897 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.175 | 1.442 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 458 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.284 | 1.520 |
Quelle: Bundeskriminalamt








