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Supermarkt Raub in Bochum-Hamme, Polizei sucht Zeugen

Ein unbekannter Täter versuchte Bargeld von einer Kassiererin zu stehlen. Der Täter flüchtete ohne Beute, Polizei bittet um Hinweise.

Foto: Depositphotos

Bochum (ost)

Am Dienstagabend, den 3. März, ereignete sich ein versuchter Raubüberfall auf einen Supermarkt in Bochum-Hamme. Die Polizei bittet um Hinweise von Zeugen.

Um 20.56 Uhr betrat ein unbekannter Mann das Geschäft in der Zechenstraße 8 und forderte die Kassiererin (64 Jahre alt, aus Bochum) unter Vorhalt einer Waffe auf, ihm Geld auszuhändigen. Als ein anderer Angestellter (40 Jahre alt, aus Bochum) den Täter bemerkte und auf ihn zukam, flüchtete dieser zu Fuß ohne Beute über die Zechenstraße in Richtung Haldenstraße.

Der Täter wird als schlank, ca. 175 – 180 cm groß und 20 – 25 Jahre alt beschrieben. Er trug eine schwarze Jacke mit Kapuze, schwarze Schuhe und Handschuhe, eine helle Jeans mit einem schwarzen Emblem am linken Hosenbein sowie einen schwarzen Schal vor dem Gesicht. Er hatte eine weiße Plastiktüte und eine schwarze Schusswaffe bei sich und sprach akzentfrei Deutsch.

Die unmittelbar eingeleitete Fahndung in der Umgebung durch die Polizeibeamten verlief ergebnislos.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0234 909-4135 oder -4441 (Kriminalwache).

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Raubüberfällen im Jahr 2023 – 12625 – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen eine ähnlich hohe Anzahl an Fällen aufweist.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

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