Ein Pkw-Fahrer mit MK-Kennzeichen erreichte 110 km/h in einer geschlossenen Ortschaft und erhielt eine hohe Strafe und Fahrverbot. Die Polizei warnt vor den Gefahren von zu hohen Geschwindigkeiten.
Tagesrekord: 110 km/h in Lettmecke

Altena/Plettenberg (ost)
Mit 110 Stundenkilometern durch die geschlossene Ortschaft zu fahren: Das ist der Tagesrekord für einen Autofahrer mit MK-Kennzeichen.
Die Polizei hat am Morgen zwischen 7.30 und 12 Uhr die Geschwindigkeit auf der Attendorner Straße in Plettenberg-Lettmecke gemessen. 550 Fahrzeuge passierten die Messstelle. 52 waren zu schnell, davon waren zehn im Bereich von Ordnungswidrigkeiten. Zwei Verkehrsteilnehmer waren deutlich über den erlaubten 50 km/h in der geschlossenen Ortschaft. Der Tagesschnellste mit 110 Stundenkilometern muss eine Strafe von 550 Euro plus Verwaltungsgebühren zahlen. Außerdem erhält er zwei Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot von zwei Monaten.
Ein zweiter Radarwagen kontrollierte drei Messstellen in Altena. Zwischen 7.35 und 9.20 Uhr wurden an der Ihmerter Straße 163 Fahrzeuge gemessen, von denen acht zu schnell waren (drei im Bereich einer Ordnungswidrigkeitenanzeige). Der Spitzenreiter fuhr das Doppelte der erlaubten 30 km/h. Zwischen 9.40 und 10.35 Uhr stand der Radarwagen an der Wilhelmstraße. Dort gab es nur einen einzigen zu schnellen Autofahrer, der mit 40 statt der erlaubten 30 km/h unterwegs war.
Von 10.40 bis 12.05 Uhr verlagerte die Polizei die Messung zur Werdohler Straße (B236). Auch dort waren die Verstöße gering: Von den 100 gemessenen Fahrzeugen waren drei zu schnell – alle im Bereich des Verwarngeldes. Der Schnellste passierte die Messstelle mit 60 statt der erlaubten 50 km/h.
Die Polizei warnt weiterhin: Zu hohe Geschwindigkeiten sind eine der Hauptursachen für schwere und schwerste Unfälle! (cris)
Quelle: Presseportal








