Polizei schnappt mutmaßlichen Tankbetrüger (56) auf frischer Tat. Blutprobe angeordnet, Auto sichergestellt. Ermittlungen wegen Tankbetrugs und Urkundenfälschung eingeleitet.
Tankbetrüger in Frechen festgenommen

Frechen (ost)
Blutprobe angeordnet und Fahrzeug sichergestellt
Die Polizei hat am Freitagmittag (10. Juli) in Frechen einen Verdächtigen (56) vorläufig festgenommen, der des Tankbetrugs beschuldigt wird. Es wird angenommen, dass er Kraftstoff im Wert von über 500 Euro an mindestens drei Tankstellen gestohlen hat.
Nach den ersten Erkenntnissen haben zwei Tankstellen in Frechen einen Mann gemeldet, der mit einem Auto mit niederländischem Kennzeichen Kraftstoff gestohlen haben soll. Die alarmierten Polizisten konnten den 56-Jährigen auf frischer Tat an der Zapfsäule einer Tankstelle an der Kölner Straße erwischen.
Bei der Überprüfung des Mannes, der keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, stellten die Beamten Anzeichen von Drogenkonsum fest. Ein Schnelltest ergab ein positives Ergebnis für Kokain. Außerdem hatte er falsche Kennzeichen an seinem Seat angebracht, die eigentlich für einen Mercedes bestimmt waren. Der Mann wurde vorläufig festgenommen, sein Fahrzeug wurde sichergestellt und es wurde eine Blutprobe angeordnet. Da er den Kraftstoff in ungeeigneten Kanistern transportierte, wurde eine Spezialfirma mit der Aufbewahrung des Benzins beauftragt.
Die Ermittler des Kriminalkommissariats 22 haben bereits mit den weiteren Untersuchungen wegen des Verdachts des Tankbetrugs und der Urkundenfälschung begonnen. Das Verkehrskommissariat führt zusätzlich Ermittlungen wegen des Verdachts des Fahrens unter Drogeneinfluss durch. (hw)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 56367 auf 57879. Unter den Verdächtigen waren 2023 51099 Männer, 6780 Frauen und 18722 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen mit 73917.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt







