Ein Taschendieb ergaunerte eine Geldbörse in Borken. Die Polizei warnt vor weiteren Diebstählen und gibt Tipps zur Vorbeugung.
Taschendieb in Borken

Borken (ost)
Ort des Verbrechens: Borken, Heidener Straße;
Uhrzeit des Verbrechens: 09.04.2026, 11.45 Uhr;
Ein Dieb hatte es am Donnerstagmittag in Borken auf eine Geldbörse abgesehen. Die Bestohlene bemerkte den Diebstahl an der Kasse des Discounters an der Heidener Straße. Zuvor hatte sie die Geldbörse in ihrer Handtasche aufbewahrt.
Die Polizei bittet um Zeugenhinweise an das Kriminalkommissariat in Borken unter der Telefonnummer (02861) 9000. (jh)
Die Polizei warnt erneut vor Taschendieben: Um sich vor solchen Taten zu schützen, sollten Wertsachen in einer verschlossenen Innentasche aufbewahrt werden – idealerweise sollten Geld und Papiere in verschiedenen Taschen sein. Brustbeutel, Gürtelinnentaschen oder ähnliche Maßnahmen bieten zusätzliche Sicherheit. Taschen sollten mit der Verschlussseite zum Körper hin und auf der Vorderseite des Körpers getragen werden. Es ist wichtig, die Wertsachen auch während des Einkaufs nicht aus den Augen zu lassen. Weitere Tipps und Informationen dazu finden sich auf der Internetseite https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/diebstahl/taschendiebstahl/.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Taschendiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Taschendiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 37.321 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 39.519 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, blieb die Anzahl der Verdächtigen relativ konstant. Im Jahr 2023 gab es 1.897 Verdächtige, darunter 1.442 Männer und 455 Frauen. Von diesen Verdächtigen waren 1.520 nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Taschendiebstahlfällen mit insgesamt 39.519 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 37.321 | 39.519 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.980 | 2.725 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.633 | 1.897 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.175 | 1.442 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 458 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.284 | 1.520 |
Quelle: Bundeskriminalamt








