Die Kreispolizeibehörde Unna informiert über die Gefahren von Taschendiebstählen und gibt wichtige Präventionstipps. “UNgefiltert” am 9. Oktober in Unna.
Taschendiebstahl-Prävention in Kreis Unna

Kreis Unna (ost)
Unter dem Motto “Augen auf und Tasche zu!” beteiligt sich die Kreispolizeibehörde Unna an der landesweiten Aktionswoche zur Prävention von Taschendiebstählen.
Gerade in Innenstädten, Fußgängerzonen und überall dort, wo viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen, haben Taschendiebe leichtes Spiel. Sie nutzen häufig kurze Momente der Unaufmerksamkeit, Ablenkung oder Gedränge, um unbemerkt Geldbörsen, Mobiltelefone oder andere Wertgegenstände zu stehlen.
Die Kreispolizeibehörde Unna macht deshalb bereits an den Eingangsbereichen der Innenstädte im Kreis auf die Gefahren aufmerksam: Mit Piktogrammen auf dem Boden werden Passantinnen und Passanten direkt vor Ort für das Thema sensibilisiert.
Wichtig ist vor allem: Wertsachen körpernah und sicher verstauen, Taschen geschlossen halten und bei Gedränge besonders aufmerksam sein. Handtaschen sollten mit der Verschlussseite zum Körper getragen werden. Geldbörsen oder Mobiltelefone gehören nicht unbeaufsichtigt in Einkaufswagen oder offene Taschen.
“UNgefiltert” am 9. Oktober in Unna
Am Freitag, 9. Oktober 2026, von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr sind Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte im Rahmen der Aktion “UNgefiltert” in der Innenstadt von Unna vor Ort. Dort informieren die Einsatzkräfte erneut über Taschendiebstähle, erklären typische Vorgehensweisen und geben weitere Präventionstipps rund um das Thema Kriminalität. Fragen sind ausdrücklich erwünscht. Und wer bei der Gelegenheit mit der Polizei ins Gespräch kommt, darf sich über einen kostenlosen Kaffee freuen.
Die Polizei lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein: Kommen Sie vorbei, sprechen Sie uns an und fragen Sie nach – ganz ungefiltert.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Taschendiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Taschendiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 37321 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2023 bereits 39519 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der aufgeklärten Fälle ebenfalls anstieg, von 1980 im Jahr 2022 auf 2725 im Jahr 2023, blieb die Anzahl der Verdächtigen relativ konstant, mit 1633 Verdächtigen im Jahr 2022 und 1897 im Jahr 2023. Nordrhein-Westfalen hatte im Jahr 2023 die höchste Anzahl an gemeldeten Taschendiebstählen in Deutschland, mit insgesamt 39519 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 37.321 | 39.519 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.980 | 2.725 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.633 | 1.897 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.175 | 1.442 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 458 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.284 | 1.520 |
Quelle: Bundeskriminalamt








