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Taschendiebstahls-Prävention in Bonn

Die Bonner Polizei informiert mit dem Polizei-Mobil vor Ort über die Vorgehensweise von Taschendieben und gibt Schutztipps für Wertsachen.

Foto: unsplash

Bonn (ost)

In der kommenden Woche nimmt die Polizei in Bonn an einer Schwerpunktwoche zur Prävention von Taschendiebstählen teil, indem sie ein erweitertes Beratungsangebot anbietet.

Vom Montag, den 05.10.2026, bis zum Freitag, den 09.10.2026, werden die Sicherheitsberater des Kriminalkommissariats für Kriminalprävention und Opferschutz mit dem Polizei-Mobil in Bonn und Umgebung unterwegs sein.

An verschiedenen Orten informieren sie Passanten über die Methoden der Taschendiebe und geben Ratschläge, wie Geldbörsen, Mobiltelefone und andere Wertsachen geschützt werden können.

Die Präventionsexperten beraten an folgenden Standorten:

Am Montag, den 05.10.2026, von 10:00 bis 13:00 Uhr, am Standort des Polizei-Mobils: Münsterplatz, Bonn-Innenstadt

Am Dienstag, den 06.10.2026, von 10:00 bis 13:00 Uhr, am Standort des Polizei-Mobils: Theaterplatz, Bonn-Bad Godesberg

Am Mittwoch, den 07.10.2026, von 10:00 bis 13:00 Uhr, am Standort des Polizei-Mobils: Einkaufszentrum, Am Wachtbergring, Wachtberg

Am Donnerstag, den 08.10.2026, von 10:00 bis 13:00 Uhr, am Standort des Polizei-Mobils: Einkaufszentrum HIT-Markt, Berck-Sur-Mer-Straße 1, Bad Honnef

Am Freitag, den 09.10.2026, von 10:00 bis 13:00 Uhr, am Standort des Polizei-Mobils: Einkaufszentrum SUTI-Center, Schumacherstraße 3-11, Bornheim-Roisdorf

Taschendiebe nutzen hauptsächlich Ablenkung, Momente der Unaufmerksamkeit oder Menschenmengen, um unbemerkt Geldbörsen, Mobiltelefone und Zahlungskarten zu stehlen.

Deshalb gibt die Polizei folgenden Rat:

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Taschendiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Taschendiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 stiegen signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 37321 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 39519 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, blieb die Anzahl der Verdächtigen relativ konstant. Im Jahr 2023 gab es 1897 Verdächtige, wovon 1520 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten registrierten Taschendiebstahlfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 39519 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Taschendiebstahlraten in Deutschland ist.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 37.321 39.519
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.980 2.725
Anzahl der Verdächtigen 1.633 1.897
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.175 1.442
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 458 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.284 1.520

Quelle: Bundeskriminalamt

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