Ein Mann blendete Einsatzkräfte mit Taschenlampe, Polizist klagte über Kopfschmerzen. Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.
Taschenlampe geblendet: Bundespolizei ermittelt

Essen (ost)
Am 30. November wurden Rettungskräfte von einem Mann mit einer Taschenlampe geblendet. Ein Polizeibeamter klagte danach über starke Kopfschmerzen.
Um 04:05 Uhr näherte sich vor dem Hauptbahnhof Essen eine Streife einem Mann. Kurz bevor die Polizisten an ihm vorbeigingen, blendete er einen der Beamten aus kurzer Entfernung mit dem Blitzlicht seiner Taschenlampe in Richtung der Augen. Bei der anschließenden Kontrolle zeigte der 41-Jährige seinen Personalausweis vor. Nach der Belehrung antwortete der Mann aus Düsseldorf auf die Frage, warum er die Beamten geblendet habe: Er sei kürzlich selbst geblendet worden und wolle es deshalb jetzt auch einmal ausprobieren. Weitere Informationen gab er nicht preis. Die Polizisten beschlagnahmten die Taschenlampe. Der deutsche Staatsbürger begleitete die Streife zur nahegelegenen Wache, um ein Protokoll zu erhalten. In den Diensträumen klagte er über Kreislaufprobleme, woraufhin ein Rettungswagen gerufen wurde. Dieser brachte den Beschuldigten ins Krankenhaus. Der geblendete Polizist hatte vorübergehende Sehstörungen und klagte über starke Kopfschmerzen. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein.
Quelle: Presseportal








