Ein 15-jähriger Jugendlicher wurde durch einen Messerstich verletzt. Der mutmaßliche Täter, ein 17-jähriger Wittener, wurde vorläufig festgenommen.
Tatverdacht der gefährlichen Körperverletzung in Herdecke

Hagen/Herdecke (ost)
Am Mittwoch (13.05.) wurde ein junger Mann aus Witten am Abend durch einen Stich mit einem unbekannten Gegenstand im unteren Rückenbereich verletzt. Nach den aktuellen Ermittlungen kam es während einer öffentlichen Veranstaltung zu einer Auseinandersetzung zwischen dem 15-Jährigen und anderen Personen. Der Jugendliche traf dabei auf einen 17-Jährigen, den er kannte. Es kam zu einem Handgemenge zwischen den Jugendlichen. Der 15-Jährige wurde bei dem Vorfall verletzt und flüchtete zu Fuß. Ein Freund des jungen Mannes alarmierte den Rettungsdienst. Der 15-jährige Wittener wurde ins Krankenhaus gebracht und konnte am Freitag entlassen werden. Es bestand zu keiner Zeit Lebensgefahr.
Während der Fahndung trafen die Polizeibeamten den 17-Jährigen an. Der Jugendliche, der ebenfalls aus Witten stammt, wurde vorübergehend festgenommen, um die notwendigen polizeilichen Maßnahmen und ersten Ermittlungen durchzuführen. Er wurde noch in derselben Nacht aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Es besteht der Verdacht der gefährlichen Körperverletzung gegen ihn. Die genauen Umstände der Tat und die Beteiligung des 17-Jährigen werden derzeit von einer speziell eingerichteten Mordkommission der Hagener Polizei untersucht. Derzeit können keine weiteren Informationen gegeben werden. (arn)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Anteil männlicher Verdächtiger von 458 auf 596 und der Anteil weiblicher Verdächtiger von 60 auf 75 anstieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt







