Am frühen Mittwochmorgen kam es zu einem Raubüberfall in einem Supermarkt. Ein Mitarbeiter wurde mit einem Messer bedroht und Bargeld entwendet. Die Polizei sucht Zeugen.
Tecklenburg: Raubüberfall auf Supermarkt

Tecklenburg (ost)
Früh am Mittwochmorgen (02.09.) ereignete sich ein bewaffneter Raubüberfall im Supermarkt am Altstadtparkplatz.
Um 07.00 Uhr schob ein Angestellter Container mit Waren vor den Laden. Plötzlich trat ein Mann hinter ihn und bedrohte ihn mit einem Messer, indem er sagte: “Überfall”. Danach drängte der Täter den Angestellten in den Laden und dann in ein Büro. Auf Aufforderung des Täters, der eine Sturmhaube trug, öffnete der Mann den Tresor. Der Unbekannte entnahm Bargeld und flüchtete über den Fußweg und die Treppe in Richtung Landrat-Schultz-Straße. Die Beute betrug ersten Schätzungen zufolge einen hohen dreistelligen bis niedrigen vierstelligen Euro-Betrag.
Die sofortige Fahndung nach dem Täter war nicht erfolgreich.
Der Unbekannte wird wie folgt beschrieben: Er ist ungefähr 20 bis 25 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß, trug eine schwarze Sturmhaube und war dunkel gekleidet. Er hat eine schlanke, sportliche Figur.
Die Polizei ermittelt und bittet um Zeugenhinweise. Personen, die verdächtige Vorkommnisse zur angegebenen Zeit beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizeiwache in Lengerich unter der Telefonnummer 05481/9337-4515 zu melden.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen von 2022 auf 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 11.270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12.625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6.473 im Jahr 2022 auf 7.478 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 8.073 im Jahr 2022 auf 9.103 im Jahr 2023. Die Anzahl der männlichen Verdächtigen stieg von 7.238 im Jahr 2022 auf 8.213 im Jahr 2023, während die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 im Jahr 2022 auf 890 im Jahr 2023 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3.590 im Jahr 2022 auf 4.163 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an registrierten Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 12.625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wovon 357 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023, die 470 Fälle verzeichnete, zeigt Nordrhein-Westfalen eine ähnlich hohe Anzahl von Mordfällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








