Polizei warnt vor massivem emotionalen Druck bei Telefonbetrug, Seniorin erstattet Anzeige nach Betrugsmasche mit angeblichem Polizisten und falschem Abholer
Telefonbetrüger im Kreis Paderborn erfolgreich

Kreis Paderborn (ost)
Am Freitag, den 22. März, raubten Telefonbetrüger im Kreis Paderborn gegen 16.45 Uhr Geld und Schmuck von einer 76-jährigen Seniorin im Kreis Paderborn.
Während eines Festnetztelefonats gegen 16.45 Uhr, das die Seniorin erreichte, war nur eine weinende weibliche Stimme zu hören, bevor ein angeblicher Polizist aus Wuppertal das Gespräch übernahm. Er erklärte, dass bei einem Unfall, den ihre Tochter verursacht hatte, jemand tödlich verunglückt sei und forderte eine Kaution für die Tochter. Die Staatsanwaltschaft legte den Betrag fest, die Frau sollte prüfen, wie viel Geld sie im Haus hatte. Die Seniorin und ihr Mann wurden lange am Telefon gehalten, auch als die Seniorin zur Bank ging und einen Geldbetrag abhob.
Der Anrufer übte starken emotionalen Druck aus, auch als er Schmuck verlangte, den die Frau zusammen mit dem Geld in einem Umschlag mit einer Codenummer versehen zur Abholung bereitstellen sollte. Später kam ein gewisser „Herr Bach“ vorbei, um den entsprechenden Code abzugleichen und das Geld und den Schmuck entgegenzunehmen. Der Mann war etwa 35 bis 40 Jahre alt, dunkel gekleidet und hatte dunkles, kurzes Haar.
Später erinnerte sich die Seniorin daran, dass sie ähnliche Betrugsfälle aus den Medien kannte, und erstattete Anzeige.
Die Polizei warnt erneut eindringlich vor jeglicher Art von Telefonbetrug. Angehörige sollten regelmäßig mit älteren Familienmitgliedern über dieses Thema sprechen, um die Gefahr solcher Anrufe im Bewusstsein zu halten. Bei solchen Anrufen handelt es sich immer um Betrug. Die Täter setzen ihre Opfer am Telefon massiv unter Druck. Weitere Informationen zum Telefonbetrug und zum Betrug durch Messenger-Nachrichten sowie Materialien zur Prävention finden Sie unter „Geschockt am Telefon? Auflegen!“ auf der Website der Polizei Paderborn: https://paderborn.polizei.nrw/artikel/geschockt-am-telefon-auflegen
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich von 206 auf 310. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








