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Telefonbetrug in Bad Salzuflen-Schötmar

Hohe Beute an Senior übergeben – Polizei sucht Zeugen. Gold, Schmuck und Bargeld im mittleren 5-stelligen Wert erbeutet. Polizei warnt vor finanziellen Auskünften am Telefon.

Foto: Depositphotos

Lippe (ost)

Telefonbetrüger erbeuteten am Montag (05.01.2026) Gold, Schmuck und Bargeld im mittleren 5-stelligen Wert von einem älteren Mann aus Bad Salzuflen. Die Betrüger gaben vor, die Tochter des 92-jährigen Mannes zu sein und behaupteten, sie habe einen schweren Autounfall verursacht und sitze nun im Gefängnis. Um freigelassen zu werden, benötige sie eine Kaution. Ein angeblicher Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft bestätigte die Geschichte, nachdem das Telefon weitergereicht wurde. Der Senior übergab seine Wertsachen an einen Kurier in der Feldstraße, der etwa 30 Jahre alt war, schlank, dunkelbraune Haare hatte, mit osteuropäischem Akzent sprach und eine schwarze Jacke sowie eine braune Hose trug. Nachdem der Mann die Polizei informierte, begann das Kriminalkommissariat 6 mit den Ermittlungen und sucht nach Zeugen, die Hinweise geben können. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich telefonisch unter (05231) 6090 zu melden.

Die Polizei Lippe warnt davor, am Telefon keine Informationen über finanzielle Verhältnisse preiszugeben und niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen zu übergeben. Weder die Polizei noch die Staatsanwaltschaft werden jemals darum bitten, Wertsachen aufzubewahren oder eine Kaution zu leisten. Verdächtige Anrufe sollten sofort der Polizei gemeldet werden, und im Zweifelsfall sollten Angehörige oder Nachbarn um Hilfe gebeten werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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