Unbekannte erbeutet Gutscheincodes, verursacht Schaden von 400 Euro.
Telefonbetrug in Hennef

Hennef (ost)
Am Sonntagmorgen (10. Mai) wurde eine 24-jährige Angestellte einer Tankstelle in Hennef Opfer eines Betrugs. Unbekannte Täter verursachten einen finanziellen Schaden in Höhe von mehreren hundert Euro, indem sie Gutscheincodes erhielten.
Um 10:00 Uhr erhielt die 24-Jährige während ihrer Arbeitszeit einen Anruf von einer unbekannten Frau, die vorgab, von einer IT-Firma zu sein. Die Anruferin behauptete, dass das Kassensystem der Tankstelle überprüft werden müsse und sagte, dass dies bereits mit dem Vorgesetzten der Angestellten abgesprochen sei.
Die Mitarbeiterin der Tankstelle versuchte dann, ihren Chef anzurufen, konnte ihn jedoch nicht erreichen. Kurz darauf rief die unbekannte Frau erneut an und forderte die 24-Jährige auf, mehrere Guthabenkarten im Kassensystem zu aktivieren und die Aktivierungscodes telefonisch mitzuteilen, um angeblich die Überprüfung durchzuführen.
In dem Glauben, das Richtige zu tun, gab die Angestellte die Codes weiter. Dadurch entstand ein Schaden von etwa 400 Euro. Die Kriminalpolizei des Rhein-Sieg-Kreises hat Ermittlungen wegen Betrugsverdachts aufgenommen. Die Polizei warnt dringend vor solchen Betrugsmaschen und gibt folgende Ratschläge:
Geben Sie niemals Aktivierungs- oder Gutscheincodes an unbekannte Personen weiter. Diese Codes haben nach der Aktivierung einen direkten Geldwert. Lassen Sie sich nicht auf telefonische Anfragen mit ungewöhnlichen oder fragwürdigen Forderungen ein. Beenden Sie das Gespräch im Zweifelsfall und informieren Sie Ihren Vorgesetzten oder die Polizei. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Vereinbaren Sie gegebenenfalls einen späteren Rückruf, um die Informationen zu überprüfen. (Re)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 518 auf 671, wobei 458 männliche, 60 weibliche und 206 nicht-deutsche Verdächtige registriert wurden. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








