Eine Seniorin fiel auf einen Schockanruf herein und übergab Bargeld und Schmuck im fünfstelligen Bereich an einen Betrüger.
Telefonbetrug in Leichlingen

Leichlingen (ost)
Am gestrigen Nachmittag (21.07.) wurde eine ältere Dame Opfer von Betrügern und übergab Schmuck und Bargeld im Wert von fünfstelligen Beträgen an einen unbekannten Abholer.
Um etwa 13:30 Uhr erhielt die Seniorin erstmals einen Anruf von einer unbekannten ausländischen Nummer.
Der Anrufer gab vor, ein Staatsanwalt zu sein und behauptete, dass die Tochter der Dame in einen Verkehrsunfall verwickelt war, bei dem jemand ums Leben gekommen sei.
Die geforderte Kaution wollte die Dame sofort bezahlen und begab sich daher zur Bank, um das Geld abzuheben.
Zusätzlich suchte sie Schmuck aus und übergab diesen zusammen mit dem Bargeld an einen unbekannten Abholer. Der Gesamtwert belief sich auf einen Betrag im unteren fünfstelligen Bereich.
Der Abholer wurde als europäisch aussehend, etwa 30 Jahre alt, 160 bis 170 cm groß, mit kurzen braunen Haaren, schlanker Statur und einem weißen Oberteil beschrieben.
Nach Angaben der Dame entfernte sich der Verdächtige zu Fuß über die Landrat-Trimborn-Straße. Es ist unklar, ob er später in ein Auto gestiegen ist.
Als die Dame die Geschichte später seltsam vorkam, informierte sie die Polizei, die eine Strafanzeige wegen Betrugs aufnahm.
Wer Informationen zu dem beschriebenen Abholer oder anderen Beobachtungen hat, wird gebeten, sich unter Tel. 02202 2205-0 an das Kriminalkommissariat 2 zu wenden.
Telefonbetrüger gelangen immer wieder an die Ersparnisse und den Schmuck älterer Menschen. Seien Sie misstrauisch bei solchen Anrufen und beenden Sie das Gespräch sofort.
Die Polizei wird Sie niemals über einen schweren Verkehrsunfall informieren oder eine Kaution fordern.
Übergeben Sie niemals Bargeld oder Schmuck an Unbekannte. Warnen Sie auch ältere Familienmitglieder vor solchen Anrufen und informieren Sie die Polizei, wenn Sie Opfer von Betrug geworden sind.
Bei Beratungsbedarf wenden Sie sich gerne an das Kriminalkommissariat Kriminalprävention / Opferschutz unter Tel. 02202 205-444.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Unfälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








