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Telefonbetrug in Paderborn

Unbekannte gaben sich als Polizeibeamte aus, um Geld zu erbeuten. Die Seniorin informierte die echte Polizei, es entstand kein Vermögensschaden.

Foto: Depositphotos

Kreis Paderborn (ost)

(md) Im Kreis Paderborn ereignen sich immer wieder versuchte oder vollendete Telefonbetrügereien. Erneut versuchten Unbekannte, mit der Masche „Falscher Polizeibeamter“, Geld zu ergaunern.

Am Sonntag, den 01. Februar, erhielt eine 86-jährige Frau im Kreis Paderborn einen Anruf von einem Unbekannten, der sich als Polizist ausgab. Man fragte sie, ob sie Gold oder Geld besitze. Der Anrufer behauptete, dass die Angerufene von der Polizei überwacht werde und sie sollte unbekannten Personen nicht die Tür öffnen. Außerdem solle sie abends die Haustür abschließen und die Jalousien schließen, um nicht beobachtet zu werden. Bei weiteren Fragen oder Bedenken könne sie die Polizeiwache in Paderborn aufsuchen und Hilfe erhalten.

Die Seniorin informierte „die echte“ Polizei über den Anruf, es entstand kein finanzieller Schaden.

Die Polizei warnt erneut eindringlich vor jeglicher Art von Telefonbetrug. Es wird empfohlen, regelmäßig mit älteren Familienmitgliedern über das Thema zu sprechen, um die Gefahr solcher Anrufe im Bewusstsein zu halten. Bei solchen Anrufen handelt es sich immer um Betrug. Die Täter setzen ihre Opfer am Telefon stark unter Druck. Weitere Informationen zum Thema Telefonbetrug und Betrug durch Messenger-Nachrichten sowie Präventionsmaterialien finden Sie unter „Geschockt am Telefon? Auflegen!“ auf der Website der Polizei Paderborn: https://paderborn.polizei.nrw/artikel/geschockt-am-telefon-auflegen

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männlich war. Im Jahr 2023 waren 596 der Verdächtigen männlich, 75 weiblich und 310 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten gemeldeten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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