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Tempokontrollen im Kreis Borken

Die Polizei zieht Bilanz nach Tempomessungen. 6% der Fahrzeuge überschritten die Geschwindigkeitsbegrenzung. Konsequenzen drohen den “Temposündern”.

Foto: unsplash

Kreis Borken (ost)

117 Stundenkilometer anstelle der erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 70 Stundenkilometern: In der vergangenen Woche fuhr ein Auto über den Alstätter Brook in Ahaus-Alstätte. Die Verkehrsdienstmannschaft der Kreispolizeibehörde Borken hatte eine Geschwindigkeitsmessstelle vor Ort eingerichtet. Der “Temposünder” wird nun mit erheblichen Konsequenzen konfrontiert. Darüber hinaus wurde in den letzten Tagen an 10 Standorten im Kreis Borken die Geschwindigkeit von 5993 Fahrzeugen gemessen. Etwa 6 Prozent davon überschritten die erlaubte Höchstgeschwindigkeit. Dies führte zu 69 Ordnungswidrigkeitenverfahren, 266 Verwarnungen und vier Fahrverboten.

Es gab besonders gravierende Überschreitungen an folgenden Standorten: Im Nordkreis fuhr ein Autofahrer auf der Parallelstraße in Ahaus mit 93 Stundenkilometern bei erlaubten 50 Stundenkilometern. Im Südkreis wurden 104 Stundenkilometer bei maximal erlaubten 70 Stundenkilometern auf der B67 in Isselburg gemessen, sowie 89 Stundenkilometer bei maximal erlaubten 50 Stundenkilometern auf der Dunkerstraße in Borken-Burlo. Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei sind nach wie vor eine der Hauptursachen für Unfälle im Kreis Borken und führen immer wieder zu schweren Unfallfolgen, auch für unbeteiligte Verkehrsteilnehmer. Der Verkehrsdienst wird seine Messungen zur Bekämpfung und Verhinderung dieser Unfälle auch in der kommenden Woche fortsetzen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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