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Tempos-Kontrollen: 872 Fahrzeuge gemessen

Die Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis führte Geschwindigkeitsmessungen in Balve und Menden durch. Insgesamt gab es 73 Verwarngelder und vier Ordnungswidrigkeitenanzeigen.

Foto: unsplash

Menden/ Balve (ost)

Am Donnerstag, dem 20.08.2026, hat die Polizei des Märkischen Kreises Geschwindigkeitskontrollen in Balve und Menden durchgeführt. Insgesamt wurden 872 Fahrzeuge überprüft. Das Ergebnis: 73 Verwarnungen und vier Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten. Es wurden keine Fahrverbote verhängt.

In Balve-Beckum haben die Einsatzkräfte am Vormittag ein ESO-Messgerät in der Straße “Zur Hinsel” aufgestellt. Zwischen 7.45 und 12.30 Uhr passierten 472 Fahrzeuge die Kontrollstelle. Dabei wurden 44 Verstöße festgestellt, davon zwei im Bereich einer Ordnungswidrigkeit. Der schnellste war ein Auto mit dem Kennzeichen MK, das in einer 30er-Zone mit 51 km/h gemessen wurde.

Zur Mittagszeit hat die Polizei den Fokus nach Menden-Bösperde verlagert. An der Bahnhofstraße wurden mittels Radar 300 Fahrzeuge kontrolliert. 15 Autofahrer waren zwischen 12.15 und 14.45 Uhr zu schnell unterwegs, wobei der Höchstwert bei 44 km/h anstelle der erlaubten 30 km/h lag. Auch dieses Fahrzeug war im Zulassungsbezirk MK registriert.

Am Nachmittag gab es eine einstündige Radarkontrolle in der verkehrsberuhigten Zone “Zum Mühlenteich” in Menden. Von den zehn gemessenen Fahrzeugen hielten sich sieben nicht an das Tempolimit von 10 km/h. Fünf Fahrer erhielten Verwarnungen, zwei wurden angezeigt. Der größte Verstoß wurde von einem Auto mit dem Kennzeichen UN begangen, das mit 33 km/h gemessen wurde.

Den Abschluss bildete eine Radarmessung in der Bachstraße in Menden zwischen 16.50 und 18 Uhr. Von den 90 kontrollierten Fahrzeugen waren 11 zu schnell. Der Spitzenreiter passierte die Messstelle mit 48 km/h bei erlaubten 30 km/h (Auto, Kennzeichen MK).

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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