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Temposkontrollen: Über 3700 Fahrzeuge gemessen

Die Polizei führte Tempokontrollen an vier Standorten im Märkischen Kreis durch. Zahlreiche Verstöße wurden festgestellt.

Foto: unsplash

Hemer/ Iserlohn/ Werdohl (ost)

Am Mittwoch, dem 19.08.2026, führte die Polizei im Märkischen Kreis mobile Geschwindigkeitskontrollen an vier verschiedenen Standorten im Kreisgebiet durch. Insgesamt wurden 3.754 Fahrzeuge überprüft und dabei wurden zahlreiche Verstöße festgestellt.

In Hemer-Bredenbruch wurde von 7 bis 8.30 Uhr das Tempo auf der Frönsbergerstraße mit einem Radargerät überwacht. Von 60 kontrollierten Fahrzeugen waren zwölf zu schnell unterwegs, alle erhielten eine Verwarnung. Der schnellste, ein Auto mit dem Kennzeichen HA, wurde innerhalb der Ortschaft mit 47 km/h statt der erlaubten 30 km/h gemessen.

An einer anderen Messstelle auf der Deilinghofer Straße in Hemer-Deilinghofen wurden zwischen 8.50 und 10.55 Uhr insgesamt 444 Fahrzeuge kontrolliert. Hier erhielten 14 Fahrer eine Verwarnung und ein Fahrer eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Ein Auto mit dem Kennzeichen EN wurde außerhalb der Ortschaft mit 73 km/h bei erlaubten 50 km/h erwischt.

Der größte Kontrollpunkt war auf der Hembergstraße in Iserlohn mit einem Einseitensensor (ESO) eingerichtet. Von 8.45 bis 14 Uhr wurden 2.115 Fahrzeuge registriert, was zu 147 Verwarnungen und zehn Ordnungswidrigkeitenanzeigen führte. Ein Auto aus dem Märkischen Kreis (MK) fuhr mit 80 km/h durch die Ortschaft, obwohl hier nur 50 km/h erlaubt waren.

Gleichzeitig führte die Polizei zwischen 8.20 und 13.45 Uhr eine ESO-Messung in Werdohl-Ütterlingsen auf der Ütterlingser Straße (B 236) durch. Von 1.135 kontrollierten Fahrzeugen waren 71 zu schnell unterwegs, was zu 64 Verwarnungen und sieben Ordnungswidrigkeitenanzeigen führte. Ein Auto mit OE-Zulassung erreichte innerhalb der Ortschaft 81 km/h statt der erlaubten 50 km/h.

An diesem Tag mussten an keiner der vier Messstellen Fahrverbote verhängt werden. Die Polizei kündigte an, die Kontrollen zur Reduzierung der Geschwindigkeit fortzusetzen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die Mehrheit der Unfälle, nämlich 556.792, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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