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Temposünder aufgepasst: Polizei zieht Bilanz nach Tempokontrollen im Kreisgebiet

In der vergangenen Woche wurden 5286 Fahrzeuge kontrolliert. 6 Prozent davon waren zu schnell unterwegs, was zu 52 Ordnungswidrigkeitenverfahren führte.

Foto: unsplash

Kreis Borken (ost)

105 Stundenkilometer anstelle der erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h: Letzte Woche raste ein Auto über den Ahauser Damm in Gescher. Das Verkehrsdienstteam der Kreispolizeibehörde Borken hatte dort eine Messstelle aufgebaut. Der “Temposünder” wird nun mit erheblichen Konsequenzen konfrontiert sein. Doch das ist nicht alles: In den vergangenen Tagen haben die Mitarbeiter an 8 Standorten im Kreis Borken die Geschwindigkeit von 5286 Fahrzeugen gemessen. Etwa 6 Prozent davon waren zu schnell unterwegs. Das führte zu 52 Ordnungswidrigkeitenverfahren, 265 Verwarnungen und zwei Fahrverboten.

Besonders gravierende Geschwindigkeitsüberschreitungen wurden an folgenden Stellen festgestellt: Nordkreis: Neben dem genannten Vorfall fuhr ein Autofahrer auf der Hermann-Ehlers-Straße in Gronau mit 88 km/h, obwohl nur 50 km/h erlaubt waren. Südkreis: Auf der Raesfelder Straße in Borken wurden 85 km/h anstatt der erlaubten 50 km/h gemessen, sowie auf der Marbecker Straße in Borken-Marbeck 79 km/h bei erlaubten 50 km/h. Überschrittene Geschwindigkeiten und Raserei sind nach wie vor eine der Hauptursachen für Unfälle im Kreis Borken und führen immer wieder zu schweren Folgen – auch für unbeteiligte Verkehrsteilnehmer. Um diese Unfälle zu bekämpfen und zu verhindern, wird der Verkehrsdienst seine Messungen auch in der kommenden Woche fortsetzen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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