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Terrorverdacht: Durchsuchungen bei mutmaßlichen IS-Mitgliedern

Die Bundesanwaltschaft durchsucht die Räumlichkeiten von fünf Beschuldigten in Baden-Württemberg, Brandenburg und Hessen. Ermittlungen wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung laufen.

Foto: unsplash

Karlsruhe (ost)

Seit heute Morgen (23. Juni 2026) führt die Bundesanwaltschaft aufgrund von Entscheidungen des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs Durchsuchungen in den Räumlichkeiten von fünf Verdächtigen in Baden-Württemberg (Filderstadt), Brandenburg (Potsdam) und Hessen (Landkreis Limburg-Weilburg) durch. Zusätzliche Durchsuchungen finden bei insgesamt elf nicht verdächtigen Personen in Bayern (Hof), Berlin, Brandenburg (Potsdam und Ostprignitz-Ruppin), Hessen (Limburg-Weilburg, Wetteraukreis), Nordrhein-Westfalen (Dortmund) und Schleswig-Holstein (Kreis Stormarn) statt.

Die Verdächtigen werden wegen ihrer Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung (§ 129a Abs. 1 Nr. 1, § 129b Abs. 1 S. 1 StGB) untersucht.

Es besteht der Verdacht, dass die Verdächtigen als Mitglieder der ausländischen terroristischen Vereinigung „Islamischer Staat“ (IS) nach Deutschland gekommen sind, um sich hier und in Europa mit anderen IS-Anhängern zu vernetzen und Gelder für die Organisation zu beschaffen.

Es gab keine Festnahmen. Die heutigen Durchsuchungen sollen dazu dienen, die bestehenden Verdachtsmomente zu klären.

An den Maßnahmen sind Beamte des Bundeskriminalamtes sowie der örtlichen Polizeikräfte der Länder Baden-Württemberg, Brandenburg und Hessen beteiligt.

Quelle: Presseportal

nf24