Neue Erkenntnisse zum tragischen Vorfall: Ein 17-jähriger Jugendlicher starb an einem Stich in den Halsbereich. Die mutmaßliche Täterin gab an, sich gegen einen sexuellen Übergriff gewehrt zu haben.
Tod eines jungen Mannes in Castrop-Rauxel

Recklinghausen (ost)
Gemeinsame Mitteilung von Staatsanwaltschaft Dortmund und Polizei Recklinghausen:
Neue Informationen sind im Fall des verstorbenen 17-jährigen Castrop-Rauxelers vom 14.01.2026 (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/42900/6196783) aufgetaucht.
Die forensischen Untersuchungen haben ergeben, dass der Jugendliche an einer Stichwunde im Halsbereich verstorben ist.
Die 17-Jährige, die am Abend des 14.01.2026 festgenommen wurde, hat in ihrer Vernehmung, die gestern Nachmittag bis in den Abend in Anwesenheit eines Anwalts durchgeführt wurde, zugegeben, dass sie aus Angst vor ihren Eltern zunächst falsche Angaben gemacht hat. Sowohl die neuen Informationen aus der Vernehmung als auch die Auswertung der Spuren deuten darauf hin, dass sich der Vorfall auf einer Terrasse eines leerstehenden Gebäudes in der Wartburgstraße 115, also in unmittelbarer Nähe zum späteren Fundort des Verstorbenen, ereignet hat. Dort traf sich die 17-Jährige freiwillig mit dem bekannten 17-Jährigen. Beide kannten sich bereits und hatten zuvor Kontakt. Während des Treffens kam es laut den weiteren Aussagen der Beschuldigten zu einem sexuellen Übergriff des 17-Jährigen. Er versuchte gegen ihren Willen Geschlechtsverkehr mit ihr zu haben. Sie machte ihm mehrmals klar, dass sie mit seinen Handlungen nicht einverstanden war. Sie wehrte sich mit ihren Händen, dann mit Pfefferspray und schließlich mit einem spitzen Gegenstand, den sie vor Ort gefunden hatte. Sie stach ohne Tötungsabsicht in Richtung des später Verstorbenen und lief dann zu ihrem Zuhause.
Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde die 17-Jährige aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Presseportal








