Ein Mann stirbt nach einem Streit im Bahnhof. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Totschlags, der Tatverdächtige wurde festgenommen.
Tödliche Auseinandersetzung im Hauptbahnhof Duisburg

Duisburg (ost)
Am Abend des Mittwochs (31. Dezember, 20:36 Uhr) wurde der Polizei Duisburg von der Bundespolizei mitgeteilt, dass es am Bahnhof zu einem Zwischenfall zwischen zwei Männern (39, 67) gekommen ist.
Nach aktuellem Kenntnisstand soll der 39-jährige Mann seinen Kontrahenten in der Nähe eines Wartehäuschens an einem Bahnsteig körperlich angegriffen haben, was dazu führte, dass dieser das Bewusstsein verlor.
Die alarmierten Rettungskräfte waren erfolglos bei dem Versuch, den 67-jährigen Mann wiederzubeleben.
Die Staatsanwaltschaft Duisburg betrachtet den Vorfall als abgeschlossenes Tötungsdelikt. Auf ihre Anweisung hin hat die Polizei Duisburg eine Mordkommission eingesetzt.
Die Einsatzkräfte haben den 39-jährigen Verdächtigen vorläufig festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Duisburg hat eine Autopsie des Leichnams angeordnet.
Die Ermittlungen zum Motiv und zu weiteren Hintergründen der Tat sind noch im Gange.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 waren 596 männliche Verdächtige im Vergleich zu 75 weiblichen Verdächtigen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Obwohl die Mordrate in Nordrhein-Westfalen gestiegen ist, liegt sie immer noch unter der Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen im Jahr 2023 – 470.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








