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Tödliche Auseinandersetzung in Essen

Ein 60-jähriger Mann verstarb nach Streit mit Sohn. Mordkommission ermittelt und Sohn festgenommen.

Foto: Depositphotos

Essen (ost)

45127 E-Westviertel: In der Nacht vom Montag auf den Dienstag (16./17. Februar) ist ein 60-jähriger Mann in der Jägerstraße aus bislang unbekannten Gründen verstorben. Die Polizei hat unter Leitung der Staatsanwaltschaft Essen am Mittwoch eine Mordkommission eingesetzt.

Am Dienstagmorgen um 1:20 Uhr erfuhr die Polizei Essen vom Tod des 60-jährigen Esseners in seiner Wohnung in der Jägerstraße. Bei der Obduktion stellte die Rechtsmedizin Essen mehrere Verletzungen fest, an denen der 60-Jährige verstarb.

Die ersten Untersuchungen der daraufhin gebildeten Mordkommission ergaben, dass es am Montag (16. Februar) zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen dem 60-jährigen Essener und seinem 30-jährigen Sohn kam. Dabei erlitt der 60-Jährige Verletzungen, die nach aktuellen Erkenntnissen ursächlich für seinen Tod waren.

Der 30-jährige Deutsche aus Essen wurde daraufhin am Mittwoch (18. Februar) verhaftet und heute einem Haftrichter vorgeführt. Das Amtsgericht Essen hat einen Haftbefehl wegen Körperverletzung mit Todesfolge erlassen und unter Auflagen außer Vollzug gesetzt. /aro

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 518 auf 671. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der männlichen Verdächtigen auf 596, die weiblichen auf 75 und die nicht-deutschen auf 310. Trotz des Anstiegs in Nordrhein-Westfalen mit 470 Mordfällen im Jahr 2023, bleibt die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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