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Tödliche Auseinandersetzung in Essen

Ein 30-Jähriger wurde nach einem Streit lebensgefährlich verletzt und verstarb im Krankenhaus. Eine Mordkommission wurde eingerichtet.

Foto: Depositphotos

Essen (ost)

Am Sonntagmorgen (1. März) ereignete sich in 45277 E.-Überruhr-Hinsel am Nockwinkel eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Ein 30-jähriger Essener wurde bei dem Vorfall lebensgefährlich verletzt und verstarb heute (2. März) im Krankenhaus. Eine Mordkommission wurde von der Polizei Essen unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Essen eingesetzt.

Um 5:00 Uhr kam es am Nockwinkel zu einem Streit zwischen zwei Gruppen, der in eine körperliche Auseinandersetzung eskalierte. Dabei erlitt ein 30-jähriger Essener deutscher Staatsangehörigkeit lebensgefährliche Kopfverletzungen. Die Tatverdächtigen flüchteten daraufhin vom Tatort.

Der 30-Jährige wurde sofort von Rettungskräften versorgt und ins Krankenhaus gebracht, wo er heute Morgen (2. März) verstarb. Kurz nach der Tat meldeten sich zwei Personen bei der Polizei und gaben an, Zeugen des Vorfalls gewesen zu sein. Die beiden Essener (28/29) deutscher Staatsangehörigkeit wurden vorläufig festgenommen. Der 28-Jährige wurde mittlerweile freigelassen. Die Staatsanwaltschaft Essen beantragte beim zuständigen Amtsgericht Untersuchungshaft gegen den 29-Jährigen wegen Totschlags. Der Haftbefehl wurde genehmigt und der Mann inhaftiert.

Die Polizei Essen hat eine Mordkommission unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Essen eingesetzt und bittet Zeugen des Vorfalls, sich zu melden. Falls Sie sachdienliche Hinweise haben, kontaktieren Sie bitte die Polizei telefonisch unter 0201/829-0 oder per E-Mail an hinweis-essen@polizei.nrw.de.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 518, darunter 458 männliche und 60 weibliche Verdächtige, sowie 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, mit 596 männlichen, 75 weiblichen und 310 nicht-deutschen Verdächtigen. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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