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Tödliche Auseinandersetzung in Rheine

Eine 46-Jährige wurde bei einem Messerangriff in Rheine getötet. Ein 55-jähriger Tatverdächtiger wurde festgenommen und eine Mordkommission eingerichtet.

Foto: Depositphotos

Rheine/Münster (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Münster, der Polizei Steinfurt und der Polizei Münster.

Am Mittwochabend (12.08., 18:34 Uhr) wurde eine 46-jährige Frau bei einem Angriff mit einem Messer in der Thiestraße in Rheine tödlich verletzt. Ein 55-jähriger Tatverdächtiger wurde von der Polizei festgenommen und eine Mordkommission eingesetzt.

Laut ersten Erkenntnissen kam es zu einem Streit zwischen den Ehepartnern an ihrer Wohnadresse. Die 46-Jährige rief die Polizei über den Notruf an und gab an, von ihrem Ehemann mit einem Messer angegriffen zu werden.

Die angerufenen Polizisten fanden die verletzte Frau bewusstlos am Einsatzort vor und begannen sofort mit der Reanimation, zusammen mit anderen Ersthelfern, bis die Rettungskräfte eintrafen. Trotz der Wiederbelebungsmaßnahmen verstarb die Frau noch am Tatort.

Die Polizei nahm den 55-jährigen deutschen Staatsbürger am Tatort widerstandslos fest. Er wird am heutigen Donnerstag (13.08.) einem Haftrichter vorgeführt.

Die Polizei Münster leitet die Ermittlungen und hat unter der Leitung von Ersten Kriminalhauptkommissar Frank Schneemann eine Mordkommission eingesetzt. Die Ermittlungen sind im Gange.

Für Informationen an die Medien steht Staatsanwältin Ann-Kathrin Schindler unter der Telefonnummer (0251) 494-2415 zur Verfügung.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 458 Männer und 60 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 596 Männer und 75 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Nordrhein-Westfalen mit den meisten gemeldeten Mordfällen im Jahr 2023, die 470 betrug, war Nordrhein-Westfalen immer noch stark betroffen von Mordfällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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