55-Jähriger in Untersuchungshaft. Haftbefehl wegen Totschlags erlassen. Beschuldigter äußerte sich nicht zu Tatvorwürfen.
Tödliche Auseinandersetzung mit Messer in Rheine

Rheine, Münster (ost)
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Münster, der Polizei Steinfurt und der Polizei Münster.
Nachtrag zur Pressemitteilung „Rheine: 46-Jährige bei Auseinandersetzung mit Messer tödlich verletzt – Polizei nimmt Tatverdächtigen fest und richtet Mordkommission ein“, ots vom 13.08., 09.55 Uhr https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43526/6332528)
Nachdem ein 55-Jähriger am Mittwochabend (12.08., 18:34 Uhr) seine 46-jährige Ehefrau mit einem Messer angegriffen und tödlich verletzt hat, folgte eine Richterin am heutigen Donnerstag (13.08.) dem Antrag der Staatsanwaltschaft und erließ Haftbefehl wegen Totschlags. Der Beschuldigte äußerte sich im Rahmen der Verkündung des Haftbefehls nicht zu den erhobenen Tatvorwürfen.
Für Medienauskünfte steht Staatsanwältin Ann-Kathrin Schindler unter der Rufnummer (0251) 494-2415 zur Verfügung.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten registrierten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








