Ein 50-jähriger Mann stirbt nach Gewalteinwirkung, möglicher Tatbeteiligter stellt sich der Polizei.
Tödliche Körperverletzung in Beckum

Münster/ Warendorf/ Beckum (ost)
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Münster, der Polizei Warendorf und der Polizei Münster
Nachtrag zur Pressemitteilung „50-Jähriger verstirbt nach Körperverletzung in Beckum – Mordkommission der Polizei Münster sucht weitere Zeugen“ (ots vom 15.07., 13:50 Uhr, https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11187/6315191).
Nach einer körperlichen Auseinandersetzung am Mittwoch (15.07., 0:25 Uhr) in Beckum, in deren Folge ein 50-jähriger Mann verstorben ist, hat das Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Münster am gestrigen Nachmittag (15.07.) den Leichnam des Verstorbenen obduziert.
Nach dem vorläufigen Obduktionsergebnis sind innere Verletzungen durch erhebliche Gewalteinwirkung gegen den Körper ursächlich für den Tod des 50-Jährigen gewesen.
Ein 28-jähriger Deutscher aus Beckum, den die bei der Polizei Münster eingerichtete Mordkommission heute (16.07.) in den Räumen der Polizei Warendorf als Zeugen vernehmen wollte, gab an, an der Tat beteiligt gewesen zu sein. Die genaue Art der Beteiligung ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Der Mann ist derzeit nicht vorläufig festgenommen.
Im Zuge der Ermittlungen sind bereits einige Zeugenhinweise eingegangen. Die Mordkommission nimmt weiterhin Hinweise unter der Rufnummer 0251 275-0 entgegen.
Die Ermittlungen dauern an.
Presseauskünfte erteilt Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt unter der Rufnummer 01722913810.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 518, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








