Ein 50-Jähriger starb nach Gewalteinwirkung, ein möglicher Tatbeteiligter stellte sich der Polizei. Die Ermittlungen dauern an.
Tödliche Körperverletzung in Beckum

Warendorf (ost)
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Münster, der Polizei Warendorf und der Polizei Münster
Nachtrag zur Pressemitteilung „50-Jähriger verstirbt nach Körperverletzung in Beckum – Mordkommission der Polizei Münster sucht weitere Zeugen“ (Veröffentlichung am 16.07., 07:31 Uhr).
Nach einer körperlichen Auseinandersetzung am Mittwoch (15.07., 0:25 Uhr) in Beckum, in deren Folge ein 50-jähriger Mann verstorben ist, hat das Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Münster am Mittwochnachmittag (15.07.) den Leichnam des Verstorbenen obduziert.
Nach dem vorläufigen Obduktionsergebnis sind innere Verletzungen durch erhebliche Gewalteinwirkung gegen den Körper ursächlich für den Tod des 50-Jährigen gewesen.
Ein 28-jähriger Deutscher aus Beckum, den die bei der Polizei Münster eingerichtete Mordkommission am Donnerstag (16.07.) in den Räumen der Polizei Warendorf als Zeugen vernehmen wollte, gab an, an der Tat beteiligt gewesen zu sein. Die genaue Art der Beteiligung ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Der Mann ist derzeit nicht vorläufig festgenommen.
Im Zuge der Ermittlungen sind bereits einige Zeugenhinweise eingegangen. Die Mordkommission nimmt weiterhin Hinweise unter der Rufnummer 0251 275-0 entgegen.
Die Ermittlungen dauern an.
Presseauskünfte erteilt Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt unter der Rufnummer 01722913810.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Darunter waren 458 männliche Verdächtige und 60 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 596 männliche und 75 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu gab es im Jahr 2023 in der Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland 470 aufgezeichnete Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








