76-jährige Frau Hirntod nach Angriff, Haftbefehl gegen 78-Jährigen.
Tödlicher Angriff in Hagen-Eilpe

Hagen-Eilpe (ost)
Am Donnerstag (14.05.2026) wurde eine 76-jährige Frau nach einem vermuteten Angriff in Hagen-Eilpe mit lebensbedrohlichen Verletzungen in eine Spezialklinik gebracht. Am vergangenen Samstag (16.05.2026) wurde bei ihr der Hirntod diagnostiziert (siehe Link: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/30835/6275094). Der 78-jährige Ehemann der Frau wird weiterhin verdächtigt, für die tödlichen Verletzungen verantwortlich zu sein. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hagen erging am vergangenen Freitag (15.05.2026) ein Haftbefehl wegen versuchten Mordes gegen den Mann. Sein Gesundheitszustand hat sich mittlerweile stabilisiert. Die Ermittlungen der Mordkommission zu den Hintergründen und dem Motiv der Tat dauern an. Derzeit können keine weiteren Informationen gegeben werden. (sch)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wovon 357 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsch. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 470, wovon 443 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 männliche, 75 weibliche und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen eine besorgniserregende Zunahme an Mordfällen verzeichnete.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








