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Tödlicher Messerangriff in Coesfeld

Eine 36-Jährige wurde bei einem Angriff in einer Unterbringungseinrichtung getötet. Der tatverdächtige Ehemann wurde festgenommen.

Foto: Depositphotos

Münster/Coesfeld (ost)

Am Mittwochnachmittag (23.09., 12:25 Uhr) wurde eine 36-jährige Frau bei einem Angriff mit einem Messer in einer kommunalen Unterkunft in der Grimpingstraße in Coesfeld tödlich verletzt. Die Polizei hat einen 43-jährigen Verdächtigen festgenommen und eine Sonderkommission eingesetzt.

Augenzeugen entdeckten die 36-Jährige mit Stichverletzungen im Oberkörper in ihrer Wohnung in der Grimpingstraße. Trotz sofortiger Wiederbelebungsmaßnahmen verstarb die Frau am Tatort. Ersten Erkenntnissen zufolge handelt es sich bei dem Verdächtigen um den 43-jährigen getrennt lebenden Ehemann der Frau. Der 43-Jährige, türkischer Staatsbürger, wurde nach einem Hinweis gegen Mitternacht in der Achtermannstraße in Münster festgenommen.

Eine Autopsie des Leichnams ist für den heutigen Tag (24.09.) geplant.

Die Polizei Münster leitet die Untersuchungen und hat eine Sonderkommission eingesetzt.

Der Beschuldigte hat bisher keine Stellung zu den Vorwürfen genommen. Die Ermittlungen zum Motiv stehen noch am Anfang.

Für Medienanfragen steht Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt unter der Telefonnummer (0172) 2913810 zur Verfügung.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen zwar eine der Regionen mit den höchsten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 470 Fällen, jedoch war die Anzahl der nicht-gelösten Fälle im Verhältnis zu den gelösten Fällen vergleichsweise niedrig.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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