Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Tödlicher Polizeieinsatz in Bielefeld

Die Obduktion des Verstorbenen ergab multiple Schussverletzungen als Todesursache. Der 47-jährige Mann mit kroatischer Staatsbürgerschaft hatte eine Handfeuerwaffe bei sich.

Foto: Depositphotos

Bielefeld/Münster (ost)

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Bielefeld und der Polizei Münster.

Nachtrag zur Pressemitteilung der Polizei Bielefeld „Bewaffneter Mann durch Polizei erschossen“ (ots vom 11.08., 16:30 Uhr, https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12522/6331563) und „Nach Polizeieinsatz in Bielefeld ermittelt die Polizei Münster – Obduktion für heute geplant“ (ots vom 12.08.,11:17 Uhr, https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11187/6331913)

Nachdem am Dienstag (11.08.) ein Mann in der Steubenstraße in Bielefeld bei einem Polizeieinsatz durch Schüsse von Polizeibeamten tödlich verletzt worden war, ist der Leichnam des Verstorbenen am Mittwoch (12.08.) im Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Münster obduziert worden. Dabei wurde festgestellt, dass multiple Schussverletzungen todesursächlich waren.

Weitere Ermittlungen haben ergeben, dass es sich bei dem Toten um einen 47-jährigen Mann mit kroatischer Staatsbürgerschaft handelt. Nach aktuellem Stand hielt sich der 47-Jährige zu Beginn des Einsatzes zunächst in der Wohnung in der Steubenstraße auf. Vor Eintreffen der Polizei verließ er die Wohnung. Bei der Waffe, mit der der Mann später außerhalb des Gebäudes auf die Polizeibeamten zulief, handelt es sich um eine Handfeuerwaffe. Diese wird derzeit noch begutachtet.

Die Ermittlungen zu den Gesamtumständen dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige und 75 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die Region mit den meisten registrierten Mordfällen in Deutschland, mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24