Ein Mann schwer verletzt, Tatverdächtiger in Haft, Mordkommission ermittelt
Tödlicher Streit in Lichtenbroich

Düsseldorf (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung von Polizei und Staatsanwaltschaft Düsseldorf
Lichtenbroich – Auseinandersetzung zwischen zwei Männern eskaliert – Eine Person schwer verletzt – Verdächtiger in Haft – Mordkommission ermittelt
Tatzeit: Freitag, 16. Oktober 2026, 14:43 Uhr
Derzeit führen eine Mordkommission aus Düsseldorf und die Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgrund eines versuchten Tötungsdelikts am Freitagnachmittag in Lichtenbroich durch. Ein Mann wird verdächtigt, einen Bekannten nach einem Streit mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt zu haben. Der Tatverdächtige wurde festgenommen und befindet sich derzeit in Untersuchungshaft.
Laut den bisherigen Untersuchungen eskalierte am Freitag in Lichtenbroich ein Streit zwischen einem 46-jährigen und einem 36-jährigen Mann. Während die Männer zunächst auf einem Parkplatz am Kieshecker Weg verbal stritten, griff der 46-jährige plötzlich seinen Kontrahenten mit einem Messer an und floh dann mit einem Auto. Der 36-jährige wurde so schwer verletzt, dass Rettungskräfte ihn in ein Krankenhaus brachten. Es bestand keine Lebensgefahr.
Die Polizei leitete sofort eine Fahndung ein und konnte den 46-jährigen Mann mit irakischer Staatsbürgerschaft in seinem Fluchtfahrzeug stoppen und festnehmen. Er wurde bereits einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der die Untersuchungshaft anordnete.
Die Staatsanwaltschaft und eine eigens eingerichtete Mordkommission des Polizeipräsidiums Düsseldorf haben mit den Ermittlungen begonnen.
(aho)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








