Ein Streit zwischen zwei Brüdern in Castrop-Rauxel endete tödlich. Einer der Brüder verstarb nach schweren Verletzungen, der andere wurde festgenommen und ins Krankenhaus gebracht.
Tödlicher Streit unter Brüdern in Castrop-Rauxel

Recklinghausen (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung von der Staatsanwaltschaft Dortmund und dem Polizeipräsidium Recklinghausen.
Am Sonntagabend (ungefähr um 22:15 Uhr) ereignete sich in Castrop-Rauxel in einer Wohnung im Stadtteil Rauxel ein Streit zwischen zwei Brüdern. Dabei wurde einer der Brüder schwer verletzt, der andere tödlich.
Nach den ersten Erkenntnissen kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen dem 33-jährigen und dem 39-jährigen Bruder (beide aus Castrop-Rauxel). Im Verlauf verletzten sich beide Männer schwer mit einem Messer. Zeugen alarmierten die Polizei.
Der 39-jährige Bruder verstarb trotz sofortiger Wiederbelebungsmaßnahmen noch am Tatort. Der 33-jährige Bruder wurde vorläufig in seiner Wohnung festgenommen und aufgrund seiner Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.
Nach seinen Aussagen habe er sich lediglich gegen die Angriffe seines Bruders verteidigt. Die Obduktion des Verstorbenen soll heute Nachmittag stattfinden.
Die weiteren Ermittlungen werden von einer Mordkommission beim Polizeipräsidium Recklinghausen durchgeführt.
Für die Staatsanwaltschaft Dortmund: Staatsanwalt Kruse (Telefon: 0231/92626122) Für das Polizeipräsidium Recklinghausen: Kriminalhauptkommissar Grewen
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 518 auf 671. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








