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Tödlicher Suizid bei Polizeieinsatz in Wuppertal

Mann leistet Widerstand bei Wohnungsdurchsuchung, springt von Balkon und stirbt. Polizei ermittelt neutral.

Foto: Depositphotos

Wuppertal (ost)

Während einer Durchsuchungsaktion der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Wuppertal beging am Donnerstagnachmittag (11.12.2025) ein 31-jähriger Mann Selbstmord. Nachdem die Kriminalbeamten das Apartment des Mannes im vierten Stock eines Mehrfamilienhauses in der Wormser Straße betraten, kam es zunächst zu einem Widerstand des 31-Jährigen. Dabei wurde einer der Polizisten leicht verletzt. Der Mann riss sich dann von den Beamten los, ging auf den Balkon seiner Wohnung und sprang in den Innenhof des Gebäudes. Dabei verletzte er sich tödlich. Die Ermittlungen zu dem Vorfall wurden aus Neutralitätsgründen von der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Hagen übernommen. Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen liegt kein Fehlverhalten seitens der Polizisten vor und es handelt sich um einen selbstverantwortlichen Suizid des 31-jährigen Mannes. Es werden keine weiteren Informationen bekannt gegeben. (sen)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 671 Verdächtige, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen nicht das Bundesland mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, wo insgesamt 470 Fälle gemeldet wurden.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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