Eine 60-jährige Radfahrerin erlitt bei einer Kollision mit einem PKW tödliche Verletzungen. Der Unfall ereignete sich am Freitagnachmittag auf der Blasheimer Straße in Stockhausen.
Tödlicher Unfall: Radfahrerin kollidiert mit PKW

Lübbecke (ost)
Bei Zusammenstoß mit Auto stirbt Radfahrerin
(BT) Am Freitagnachmittag gegen 14.30 Uhr ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der Blasheimer Straße in Stockhausen, einem Ortsteil von Lübbecke. Eine 60-jährige Radfahrerin erlitt tödliche Verletzungen, als sie mit einem PKW kollidierte.
Zum Zeitpunkt des Unfalls fuhr ein 26-jähriger Autofahrer mit einem Hyundai die Blasheimer Straße in Richtung Hauptstraße (B65). In der Kirschenallee kam es aus unbekannten Gründen in einer Linkskurve dazu, dass der Lübbecker nach rechts von der Fahrbahn abkam und die Radfahrerin erfasste, die mit ihrem Pedelec auf dem rechtsseitigen Rad- und Gehweg in die gleiche Richtung unterwegs war. Der PKW kam nach der Kollision einige Meter weiter in einer Buchenhecke zum Stehen.
Die Lübbeckerin erlitt bei dem Zusammenstoß lebensbedrohliche Verletzungen und verstarb trotz sofortiger Reanimationsversuche noch am Unfallort.
Da sich während der Unfallaufnahme der Verdacht auf möglichen Drogenkonsum beim Autofahrer ergab, wurde der 26-Jährige zwecks Blutentnahme ins Krankenhaus Lübbecke gebracht.
Um den genauen Ablauf des Unfalls zu klären, wurden ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahmeteam (VU-Team) sowie ein Sachverständiger hinzugezogen. Die Blasheimer Straße blieb bis etwa 19 Uhr voll gesperrt, während die Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten liefen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte auf den Straßen Nordrhein-Westfalens.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








