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Tödlicher Verkehrsunfall in Essen-Kray

Eine 17-jährige Fußgängerin wurde von zwei Pkw erfasst und verstarb trotz Rettungsmaßnahmen am Unfallort. Die Polizei sucht Zeugen.

Foto: Depositphotos

Essen (ost)

45307 E-Kray: Am Abend des Samstags (23. Mai) wurde eine Fußgängerin im Alter von 17 Jahren auf dem Korthover Weg von zwei Fahrzeugen erfasst. Trotz der durchgeführten Rettungsmaßnahmen verstarb die Essenerin noch am Unfallort. Die Polizei hat die Untersuchungen zum Unfallhergang aufgenommen und bittet um weitere Zeugen.

Um etwa 21 Uhr betrat nach bisherigen Erkenntnissen eine 17-jährige Essenerin zwischen mehreren geparkten Autos den Korthover Weg. Zur gleichen Zeit fuhr ein 21-jähriger Essener mit seinem Ford Focus auf dem Korthover Weg in Richtung Rotthauser Straße. Er kollidierte mit dem Mädchen, woraufhin sie auf die Gegenfahrbahn geschleudert wurde. Dort stieß die 17-Jährige mit einem entgegenkommenden Volvo XC60 zusammen, der von einer 31-jährigen Bochumerin gesteuert wurde.

Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und des Notarztes leisteten mehrere Zeugen Erste Hilfe. Die Fußgängerin verstarb noch am Unfallort.

Notfallseelsorger kümmerten sich um mehrere Beteiligte und Zeugen des Unfalls. Experten des Verkehrsunfallaufnahmeteams sicherten bis spät in die Nacht die Spuren des Unfalls.

Das Verkehrskommissariat der Polizei Essen hat die Untersuchungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen und bittet um weitere Zeugen. Für Hinweise kontaktieren Sie bitte das Verkehrskommissariat 1 der Polizei Essen per E-Mail an hinweise.essen@polizei.nrw.de oder telefonisch unter 0201/829-0.

Die 17-Jährige ist die zweite Verkehrstote in Essen in diesem Jahr./Wrk

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. In innerorts gelegenen Ortslagen gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Schwerverletzten 11.172 und die Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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