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Tötungsdelikt am Dortmunder Hauptbahnhof

Auseinandersetzung führt zu lebensgefährlichen Verletzungen, Polizei setzt Mordkommission ein

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Fortlaufende Nummer: 0647

Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Dortmund und der Polizei Dortmund

In der Nacht zum Sonntag (9. August) ereignete sich am Nordausgang des Dortmunder Hauptbahnhofs in der Steinstraße ein versuchtes Tötungsdelikt. Dabei wurden ein 22-Jähriger leicht und ein 39-Jähriger lebensgefährlich verletzt.

Nach ersten Erkenntnissen kam es gegen 00:30 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen den beiden Opfern und einer Gruppe von Personen. Im Verlauf erlitten die beiden Männer verschiedene Stich- und Schnittverletzungen und wurden zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Täter konnten vom Tatort flüchten.

Die Polizei Dortmund hat zur weiteren Untersuchung eine Mordkommission eingesetzt.

Bitte Hinweise an die Kriminalwache der Polizei Dortmund unter der Telefonnummer: 0231/132-7441.

Anmerkung für Medienvertreter: Presseauskünfte werden ausschließlich von der Staatsanwaltschaft Dortmund erteilt. Rückfragen zu dieser Pressemitteilung richten Sie bitte an Staatsanwältin Gülkiz Yazir unter der Telefonnummer 0172-3752758.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, wobei 357 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 518, wovon 458 männlich und 60 weiblich waren. 206 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, wovon 596 männlich und 75 weiblich waren. 310 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich zu der Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 – 470 – liegt Nordrhein-Westfalen knapp dahinter.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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