Ein 28-Jähriger wurde nach einem versuchten Tötungsdelikt festgenommen. Zwei Personen erlitten schwere Verletzungen am 9. August.
Tötungsdelikt am Dortmunder Hauptbahnhof – Festnahme in Selm

Dortmund (ost)
Laufende Nummer: 0702
Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Dortmund und der Polizei Dortmund
Wie bereits in der laufenden Nummer: 0647 erwähnt, ereignete sich am 9. August am Nordausgang des Dortmunder Hauptbahnhofs an der Steinstraße ein versuchtes Tötungsdelikt. Dabei erlitten ein 22-Jähriger schwere und ein 39-Jähriger lebensgefährliche Verletzungen.
Am Freitagmorgen des 21. August konnte im Zuge von Durchsuchungsmaßnahmen durch Spezialeinsatzkräfte in Selm ein dringend tatverdächtiger 28-jähriger Mann festgenommen werden.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund erließ das zuständige Amtsgericht Dortmund einen Haftbefehl wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen versuchten Totschlags in Verbindung mit gefährlicher Körperverletzung gegen den 28-jährigen Selmer. Der Haftbefehl wurde vollstreckt.
Hinweis für Medienvertreter: Presseauskünfte werden ausschließlich von der Staatsanwaltschaft Dortmund erteilt. Rückfragen zu dieser Pressemitteilung richten Sie bitte an die Staatsanwältin Gülkiz Yazir unter der Telefonnummer (0231) 926-26121.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wovon 357 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer und 60 Frauen. 206 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 470, wovon 443 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 671 Verdächtige, darunter 596 Männer und 75 Frauen. 310 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, in denen im Jahr 2023 470 Mordfälle registriert wurden, ist Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Fallzahlen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








