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Tötungsdelikt in Düren, Verdächtiger festgenommen und in Untersuchungshaft. Kriminalpolizei sucht nach Zeugen mit Aufnahmen der Tat.

Männer geraten in Streit, 28-Jähriger verletzt 35-Jährigen mit Gegenstand. Opfer ins Krankenhaus gebracht, Ermittlungsverfahren wegen versuchten Totschlags eingeleitet.

Foto: Depositphotos

Düren (ost)

Am Samstagnachmittag (12.09.2026) wurde ein 35-jähriger Mann in der Innenstadt von einem 28-Jährigen verletzt. Der Verdächtige wurde festgenommen und befindet sich in Untersuchungshaft. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die die Tat aufgezeichnet oder Fotos gemacht haben.

Nach aktuellen Informationen kam es gegen 16:20 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern im Bereich der Unterführung am “Haus der Stadt” und später in einem Einkaufszentrum in der Gutenbergstraße. Der 28-Jährige fügte dem Opfer dabei Stichverletzungen mit einem Gegenstand zu. Das Opfer wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Die Kriminalpolizei Aachen hat ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Totschlags eingeleitet. Personen, die Videos oder Fotos von der Tat gemacht haben, werden gebeten, diese der Polizei Aachen über den folgenden Link zur Verfügung zu stellen:

https://nrw.hinweisportal.de/

Bitte wählen Sie “Düren: Versuchtes Tötungsdelikt 12.09.2026”. Die Dateien können auch anonym hochgeladen werden.

Hinweis an die Vertreter der Medien: Die Pressehoheit liegt bei der Staatsanwaltschaft Aachen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen eine ähnlich hohe Anzahl von Mordfällen verzeichnete.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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