Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Tötungsdelikt in Euskirchen: Tatverdächtiger in Haft

Der 45-jährige Tatverdächtige wurde wegen Totschlags in Untersuchungshaft genommen, nachdem er seiner Lebensgefährtin tödliche Verletzungen zugefügt haben soll.

Foto: Depositphotos

Bonn (ost)

Die Polizei in Bonn und die Staatsanwaltschaft Bonn haben in der Nacht zum Montag (03.08.2026) mit den Ermittlungen wegen des Verdachts eines vollendeten Tötungsdeliktes in Euskirchen begonnen (siehe Pressemeldung vom 03.08.2026: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/7304/6325981).

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bonn wurde der 45-jährige Verdächtige am Dienstag (04.08.2026) dem Haftrichter vorgeführt. Dieser verhängte Untersuchungshaft aufgrund des dringenden Verdachts des Totschlags.

Der verletzte 45-Jährige wurde dann in ein Justizvollzugskrankenhaus gebracht. Ihm wird nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen vorgeworfen, seiner Lebensgefährtin bei einem Streit mit einem Messer tödliche Verletzungen zugefügt zu haben.

Die Untersuchungen zum genauen Tathergang dauern weiter an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 davon aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen eine besorgniserregende Zunahme an Mordfällen verzeichnete.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24