Mordkommission ermittelt nach Festnahme eines 45-Jährigen, weitere Ermittlungen laufen noch.
Tötungsdelikt in Euskirchen

Bonn (ost)
Die Polizei in Bonn und die Staatsanwaltschaft Bonn haben in der Nacht vom Montag (03.08.2026) die Untersuchungen wegen des Verdachts auf ein abgeschlossenes Tötungsdelikt in Euskirchen aufgenommen.
Ein 45-jähriger Mann hatte am Sonntagabend (02.08.2026) einen Notruf getätigt. Polizeistreifen in Euskirchen trafen am Einsatzort auf den schwer verletzten Anrufer und eine leblose 46-jährige Frau. Die alarmierten Rettungskräfte konnten nur noch den Tod der Frau feststellen. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Mann seine Partnerin in seiner Wohnung mit einem Messer angegriffen und sich anschließend selbst verletzt haben.
Der Verdächtige wurde vorläufig in Gewahrsam genommen und zur intensivmedizinischen Betreuung in ein Krankenhaus gebracht.
Aufgrund der Gesamtumstände hat eine Mordkommission der Bonner Polizei in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Bonn die weiteren Untersuchungen zu dem Vorfall übernommen. Diese sind derzeit noch im Gange.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige und 75 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten registrierten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen einen signifikanten Anteil an den Mordfällen in Deutschland ausmacht.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








