Ein 61-jähriger Mann wurde Opfer eines versuchten Tötungsdelikts in Hattingen. Ein tatverdächtiger Mann wurde festgenommen, während das Opfer in kritischem Zustand behandelt wird.
Tötungsdelikt in Hattingen, Tatverdächtiger vorläufig festgenommen

Hattingen (ost)
Wie bereits erwähnt, war ein 61-jähriger Mann am Montagnachmittag (31.08.2026) in Hattingen Opfer eines versuchten Tötungsdeliktes (OTS: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/30835/6343155).
Während der intensiven Ermittlungsarbeit der Mordkommission wurde im Verlauf des Einsatzes ein Verdächtiger identifiziert. Es gab Anhaltspunkte dafür, dass er sich in einem benachbarten Gebäude aufhielt. Da nicht sicher war, ob er bewaffnet war, wurden Spezialeinsatzkräfte hinzugezogen. Diese konnten den Verdächtigen kontaktieren und ihn schließlich ohne Widerstand vor dem betroffenen Haus festnehmen.
Der verletzte 61-Jährige wird weiterhin in einer Fachklinik behandelt. Sein Zustand ist ernst. Es besteht Lebensgefahr.
Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an. Zum aktuellen Zeitpunkt können keine weiteren Informationen gegeben werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 waren 596 der Verdächtigen männlich, im Vergleich zu 458 im Jahr 2022. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen stieg ebenfalls von 60 auf 75. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Trotz des Anstiegs bleibt Nordrhein-Westfalen nicht das Bundesland mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, da dort insgesamt 470 Fälle verzeichnet wurden im Vergleich zu 470 in einem anderen Bundesland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








