Eine Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen, nachdem die Frau schwer verletzt wurde. Der Tatverdächtige wurde in Trier vorläufig festgenommen.
Tötungsdelikt in Hille, Die Polizei Bielefeld ermittelt nach schweren Stichverletzungen an einer 34-jährigen Mindenerin. Der Tatverdächtige wurde festgenommen.

Bielefeld (ost)
SI / Bielefeld / Hille – Die Untersuchung wurde von einer Mordkommission eingeleitet, nachdem eine 34-jährige Mindenerin am späten Dienstag, 21.07.2026, schwer verletzt wurde. Umfangreiche Suchmaßnahmen führten zur Festnahme des 37-jährigen Verdächtigen.
Nach den vorliegenden Informationen bat der 37-jährige deutsche Verdächtige, der zuletzt in Diepenau gemeldet war, seine 34-jährige ehemalige Partnerin um ein Gespräch. Der Hintergrund war ihre vorherige Trennung.
Das Treffen fand gegen 21:45 Uhr auf einem Feldweg abseits der Hartumer Straße statt. Dort griff der 37-Jährige die Mindenerin unerwartet mit einem Messer an und verursachte ihr schwere, lebensbedrohliche Verletzungen am Kopf und Nacken.
Dann flüchtete er. Das schwer verletzte Opfer rief selbst den Notruf an, bevor sich ihr Gesundheitszustand verschlechterte.
Die alarmierten Rettungskräfte versorgten die 34-Jährige. Sie wurde intensivmedizinisch behandelt und ist mittlerweile außer Lebensgefahr.
Ein Ermittlungsteam bestehend aus Polizisten aus Bielefeld und Beamten der Polizei Minden-Lübbecke übernahm den Fall. Sofort wurden umfangreiche Suchmaßnahmen gestartet, um den Täter aufzuspüren.
Die Ermittlungen ergaben, dass sich der Gesuchte in Trier aufhielt. Beamte der Polizei Rheinland-Pfalz nahmen den 37-Jährigen, gegen den das Amtsgericht Bielefeld auf Antrag der Staatsanwaltschaft inzwischen Haftbefehl erlassen hatte, am Donnerstag, 23.07.2026, vorläufig fest.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wovon 357 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 470, wobei 443 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, davon 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten registrierten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








