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Tötungsdelikt in Marsberg: 15-Jähriger verstorben

Zwei Tatverdächtige flüchtig. Fahndung dauert an, keine Gefahr für die Öffentlichkeit. Ersten Erkenntnissen zufolge ging tödliche Auseinandersetzung verbaler Streit voraus.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Fortlaufende Nummer: 0781

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Arnsberg und der Polizei Dortmund

Am Samstagabend (19. September) gegen 20:30 Uhr ereignete sich in Marsberg ein Tötungsdelikt, bei dem ein 15-Jähriger aus Dortmund noch am Tatort seinen Verletzungen erlag. Ein 18-Jähriger aus Marsberg wurde ebenfalls schwer verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Verdächtigt werden ein 22-Jähriger und ein 23-Jähriger aus Hamm. Die beiden Verdächtigen sind auf der Flucht. Die Suche nach den beiden Verdächtigen dauert an. Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen besteht keine Gefahr für die Öffentlichkeit.

Nach ersten Erkenntnissen ging dem tödlichen Vorfall eine verbale Auseinandersetzung zwischen den Verdächtigen und einer Gruppe aus Marsberg und Rüthen voraus, zu der auch der Verstorbene und der Verletzte gehören.

Im weiteren Verlauf kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern aus Hamm auf der einen Seite und den Verletzten auf der anderen Seite. Während der Auseinandersetzung erlitt der 15-Jährige tödliche Stichverletzungen, an denen er noch am Tatort verstarb. Der 18-Jährige aus Marsberg wurde schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht.

Die Ermittlungen dauern an. Weitere Informationen können vorerst nicht gegeben werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wovon 357 gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 470, von denen 443 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen eine besorgniserregende Zunahme an Mordfällen verzeichnete.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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