Verdächtiger verletzt Ehefrau lebensgefährlich. Mordkommission leitet Ermittlungen.
Tötungsdelikt in Minden

Bielefeld (ost)
HC/ Bielefeld- Minden-Lübbecke- Ein 31-jähriger Mindener wird verdächtigt, seine 24-jährige Ehefrau lebensgefährlich verletzt zu haben. Er soll in den frühen Morgenstunden des Mittwochs, 25.02.2026, die Feuerwehr um Hilfe gerufen haben.
Um 02:40 Uhr soll der Mann mit türkischer Staatsangehörigkeit die Rettungsleitstelle telefonisch über die lebensbedrohlichen Verletzungen seiner Frau informiert haben. Die Rettungskräfte und Streifenwagen der Polizei Minden trafen gemeinsam an der Adresse am Werraweg ein. Die schwer verletzte 24-Jährige wurde sofort von den Rettungskräften versorgt und ins Krankenhaus gebracht, wo eine Notoperation durchgeführt wurde. Nach den vorliegenden Informationen soll der Mann in der Wohnung dem Opfer mehrere Stichverletzungen mit einem Messer zugefügt haben. Der 31-jährige Ehemann wurde noch am Tatort festgenommen.
Die Mordkommission der Bielefelder Polizei unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Alexander Scholz übernahm mit Beamten aus Minden und Bielefeld die weiteren Ermittlungen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männlich war. Im Jahr 2023 waren 596 männliche und 75 weibliche Verdächtige, darunter auch 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen eine hohe Kriminalitätsrate aufweist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








