Ein 27-jähriger Mindener verletzte seine getrenntlebende Ehefrau lebensgefährlich mit einem Messer. Der Tatverdächtige wurde in Untersuchungshaft genommen.
Tötungsdelikt in Minden

Bielefeld (ost)
HC/ Bielefeld- Minden-Lübbecke- Die Polizei Bielefeld hat die Untersuchungen übernommen, nachdem ein Mindener am Mittwochmorgen, 27.05.2026, seine getrennt lebende Ehefrau mit einem Messer lebensgefährlich verletzt hat. Der Verdächtige wurde in Untersuchungshaft genommen.
Der 27-jährige Mindener soll laut aktuellen Informationen gegen 06:55 Uhr die Wohnung seiner getrennt lebenden Ehefrau betreten haben. Während des folgenden Gesprächs soll der 27-Jährige ein Messer genommen und die 29-Jährige lebensgefährlich verletzt haben. Danach flüchtete er vom Tatort.
Rettungskräfte und Streifenwagen der Polizei Minden trafen gemeinsam an der Adresse ein. Die verletzte 29-Jährige wurde sofort von den Rettungskräften versorgt und ins Krankenhaus gebracht, wo eine Notoperation durchgeführt wurde.
Im Rahmen der Ermittlungen und Fahndung konnte der flüchtige verdächtige Ehemann gefunden und vorläufig festgenommen werden. Bevor er festgenommen wurde, versenkte er sein Auto in einem Gewässer. Das Fahrzeug wurde geborgen und sichergestellt. Ein Polizeihubschrauber war im Einsatz.
Die Mordkommission der Bielefelder Polizei hat gemeinsam mit Beamten aus Minden und Bielefeld die weiteren Untersuchungen übernommen. Der 27-Jährige mit deutscher Staatsangehörigkeit wurde am Donnerstag, 28.05.2026, dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich zu der Region in Nordrhein-Westfalen mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, die 470 Fälle verzeichnete, zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen insgesamt eine hohe Kriminalitätsrate aufweist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








