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Tötungsdelikt in Paderborn

Die Polizei sucht weibliche Zeugen eines Streits zwischen Opfer und Täter. Der Verletzte ist außer Lebensgefahr und wird heute befragt.

Foto: Depositphotos

Bielefeld (ost)

CS / Bielefeld / Paderborn / – Der Mann, der gestern Abend bewusstlos und schwer verletzt in der Westernmauer Straße gefunden wurde, ist jetzt außer Gefahr. Die Polizei sucht nun eine Gruppe von Frauen, die möglicherweise einen Streit zwischen Opfer und Täter beobachtet haben.

Nach Angaben eines Zeugen kam es kurz vor der Tat um 19.10 Uhr zu einem lauten Streit zwischen zwei Männern in der Königsstraße an einer Parkbank, die gegenüber einem Bekleidungsgeschäft steht. Der Zeuge berichtete, dass vier bis sechs junge Frauen bei diesem Streit anwesend waren.

Basierend auf den aktuellen Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass die beiden streitenden Männer das spätere Opfer und den möglichen Täter waren.

Die Frauen werden als Zeugen gesucht und gebeten, sich mit einer Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Der schwer verletzte 39-Jährige wurde noch in der Nacht notoperiert. Sein Zustand hat sich mittlerweile stabilisiert, sodass er nicht mehr in Lebensgefahr schwebt. Der Mann soll im Laufe des Tages noch heute zur Tat befragt werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Besonders alarmierend ist die Tatsache, dass die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 206 auf 310 anstieg. Im Vergleich dazu ist Nordrhein-Westfalen nicht die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, wo 470 Fälle verzeichnet wurden.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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