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Tötungsdelikt nach Familienstreitigkeiten in Dortmund-Lindenhorst

Ein 61-Jähriger erlitt lebensgefährliche Verletzungen nach einem Streit in einem Mehrfamilienhaus. Drei Personen wurden ins Krankenhaus gebracht.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Fortlaufende Nummer: 0589

Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Dortmund und der Polizei Dortmund

In der Nacht zum Mittwoch (15. Juli) ereignete sich auf der Lindenhorster Straße in Dortmund-Lindenhorst ein versuchtes Tötungsdelikt. Ein 61-Jähriger erlitt lebensbedrohliche Verletzungen.

Nach bisherigen Informationen kam es gegen 01:15 Uhr in einem Wohnhaus zu familiären Auseinandersetzungen. Im weiteren Verlauf wurden mehrere Personen mit Messern verletzt. Insgesamt wurden drei Personen in Krankenhäuser gebracht.

Um die weiteren Ermittlungen durchzuführen, hat die Polizei Dortmund eine Mordkommission eingesetzt.

Hinweis für Vertreter der Medien: Presseauskünfte werden ausschließlich von der Staatsanwaltschaft Dortmund erteilt. Rückfragen zu dieser Pressemitteilung richten Sie bitte an Staatsanwalt Felix Giesenregen unter der Telefonnummer 0231/92626104.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 waren 596 der Verdächtigen männlich, im Vergleich zu 458 im Jahr 2022. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen stieg ebenfalls von 60 auf 75. Darüber hinaus stieg die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 206 auf 310. Obwohl die Mordraten in Nordrhein-Westfalen gestiegen sind, bleibt die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 bei 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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