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Tote Frau und abgetrennte Hände: Lebensgefährte in Haft

Ein 41-jähriger Mann wurde in Haft genommen, nachdem die Leiche einer 32-jährigen Frau und abgetrennte Hände gefunden wurden.

Foto: Depositphotos

Bonn (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung der Generalstaatsanwaltschaft Bonn und des Polizeipräsidiums Bonn:

Im Fall des Auffindens der abgetrennten Hände und des Körpers einer 32-jährigen Frau haben die Generalstaatsanwaltschaft Bonn und die Polizei Bonn am 03.12.2025 die Untersuchungen übernommen. Seit dem 15.12.2025 lag ein Haftbefehl gegen den Lebensgefährten der Frau vor, der in Bonn gemeldet war. Der 41-Jährige war nach dem derzeitigen Stand der Dinge nach der Tat nach Äthiopien geflohen, wo er seit Ende November auf Anordnung der örtlichen Behörden in Haft war.

Nachdem die Generalstaatsanwaltschaft Bonn in Absprache mit dem Auswärtigen Amt ein Auslieferungsersuchen an die äthiopischen Behörden gestellt hatte, reisten am Mittwoch (04.02.2026) Ermittler der Mordkommission und der Bonner Staatsanwaltschaft nach Äthiopien, um den 41-Jährigen nach Deutschland zu überführen und der deutschen Justiz zu übergeben.

Heute Mittag wurde der Mann, der bisher keine Angaben zum Tatvorwurf gemacht hat, dem zuständigen Haftrichter beim Amtsgericht Bonn vorgeführt. Dieser erließ unter anderem aufgrund des dringenden Verdachts des Totschlags einen Haftbefehl gegen den Beschuldigten, der daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt gebracht wurde.

Es ist weiterhin unklar, wo die 32-jährige Frau, die die Unterkunft in Bonn in den frühen Morgenstunden des 16.11.2025 verlassen hatte, getötet wurde. Auch der Kopf der Frau wurde bisher nicht gefunden.

Bisher veröffentlichte Pressemitteilungen zu diesem Fall:

Erstmeldung der Polizei Hagen vom 17.11.2025: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/30835/6159512

Fortschreibung 1 der Polizei Hagen vom 18.11.2025: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/30835/6160795

Fortschreibung 2 der Polizei Hagen vom 18.11.2025: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/30835/6161189

Fortschreibung 3 der Polizei Hagen vom 01.12.2025: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/30835/6169969

Mitteilung der Polizei Koblenz vom 01.12.2025: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/117715/6169955

Erste Pressemitteilung der Bonner Polizei vom 05.12.2025: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/7304/6173177

Zweite Pressemitteilung der Bonner Polizei vom 15.12.2025: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/7304/6179297

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 im Jahr 2022 auf 443 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Darunter waren 458 männliche Verdächtige, 60 weibliche Verdächtige und 206 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der männlichen Verdächtigen auf 596, die Anzahl der weiblichen Verdächtigen auf 75 und die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen auf 310. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland, insgesamt 470.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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