Letzte Woche fanden Verkehrskontrollen im Kreis Paderborn statt. Einige Fahrer wurden unter Drogeneinfluss erwischt und müssen mit Bußgeldern und Fahrverboten rechnen.
Traffic controls in Paderborn

Kreis Paderborn (ost)
(md) Letzte Woche führte der Verkehrsdienst der Polizei Paderborn am Mittwoch, den 12. August, Kontrollen im Kreis Paderborn durch.
Am Nachmittag wurde eine 27-jährige Corsa-Fahrerin von den Beamten bemerkt, die unter dem Einfluss von Cannabis unterwegs war. Ebenso war ein 37-jähriger E-Scooter-Fahrer gegen 18.00 Uhr unter dem Einfluss von Kokain unterwegs. Beide wurden zur Blutentnahme mitgenommen. Die beiden erwarten Bußgeldverfahren wegen des Fahrens unter Drogeneinfluss. Das bedeutet: 500 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot.
Zwischen 20.45 Uhr und 21.45 Uhr fanden Geschwindigkeitskontrollen mit einem Lasergerät auf dem Heinz-Nixdorf-Ring in Paderborn statt. Unter den sechs gemessenen Verkehrsteilnehmern, die deutlich im Bußgeldbereich lagen, waren vier Motorradfahrer.
Um 20.49 Uhr wurde ein 24-jähriger Paderborner aus Paderborn mit seiner Yamaha mit einer Geschwindigkeit von 136 Stundenkilometern statt der erlaubten 70 gemessen. Das bedeutet 600 Euro Bußgeld, zwei Monate Fahrverbot und zwei Punkte. Darüber hinaus besaß der Mann keinen gültigen Führerschein, so dass die Polizei jeweils Strafverfahren einleitete.
Die Behörde beteiligt sich unter dem #LEBEN an der landesweiten Fachstrategie zur Verkehrssicherheitsarbeit. Das Ziel ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen mit schwer, schwerst oder tödlich verletzten Verkehrsteilnehmern.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Fälle aus, was 2.13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3764 Fällen registriert, was 0.59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556792 Fälle, was 87.36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55296 Unfälle (8.68%), außerorts ohne Autobahnen 17437 Unfälle (2.74%) und auf Autobahnen 6889 Unfälle (1.08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11172 Schwerverletzte und 68000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








